Die Indikatoren

Dies ist eine Bewertung von 109 Kernindikatoren und 21 Kontextindikatoren anstelle des vollständigen Satzes von 303 Indikatoren und soll daher nicht alle Dimensionen des digitalen Ökosystems im Land abdecken, sondern dient der Bestandsaufnahme bedeutender Fortschritte und signalisiert die Lücken, die zur Einhaltung des ROAM-Rahmens verbessert werden müssen. Da sich die Internetumgebung sehr schnell verändert, ändern sich auch die gesammelten und analysierten Daten und die drauf basierenden Empfehlungen. Die UNESCO ermutigt die Länder, den Dialog über die Ergebnisse fortzusetzen und die Bewertung nach einer angemessenen Zeit zu aktualisieren und gleichzeitig die neuesten Entwicklungen zu verfolgen, um die Empfehlungen zu überwachen und gegebenenfalls anzupassen und zu verstärken, um ihre Wirkung weiter zu verbessern.

21 kontextbezogene Indikatoren

▶ Wirtschaftliche Indikatoren
1. A. Bruttonationaleinkommen (BNE) (Kaufkraftparität) pro Kopf
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der von der Weltbank gepflegte Datensatz über das BNE.

2. B. Wachstumsrate des BNE in den letzten zehn Jahren
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der von der Weltbank gepflegte Datensatz über das BNE.

3. C. Anteil der Dienstleistungen am BIP
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der Datensatz zur sektoralen Verteilung des BIP, der von der Weltbank gepflegt wird.

▶ Demographische Indikatoren
4. A. Gesamtbevölkerungsgröße und Wachstumstrend
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der Datensatz zu Bevölkerungsgröße und Wachstumstrend, der von der Bevölkerungsabteilung der UN-Abteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten gepflegt wird.

5. B. Durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt, disaggregiert nach Geschlecht
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gepflegte Datensatz zur Lebenserwartung bei der Geburt. Daten zur Lebenserwartung bei der Geburt sind
auch im Index der menschlichen Entwicklung (HDI) enthalten.

6. C. Anteile von Kindern, Jugendlichen, Personen im erwerbsfähigen Alter und älteren Menschen
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der Datensatz über die Bevölkerung nach Altersgruppen, der von der Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen verwaltet wird.

7. D. Sprachliche Vielfalt
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der von Ethnologue geführte Index der sprachlichen Vielfalt (mit Länderzusammenfassungen).

8. E. Grad der Verstädterung
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der Datensatz über die städtische und ländliche Bevölkerungsgröße, der von der Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen verwaltet wird.

▶ Entwicklungs-Indikatoren
9. A. UNDP-Index der menschlichen Entwicklung (HDI)
Als Hauptquelle für diesen Indikator wird der HDI vorgeschlagen, der vom UNDP erstellt und in dessen Jahresbericht über die menschliche Entwicklung veröffentlicht wird.

10. B. Durchschnittliche Schuljahre und Anteile der entsprechenden Altersgruppen in der Primar-, Sekundar- und Tertiärbildung, aufgeschlüsselt nach Geschlecht
Die Hauptquelle für diesen Indikator sind Datensätze, die vom UNESCO-Institut für Statistik erhoben werden. Daten zu den durchschnittlichen Schuljahren sind ebenfalls im HDI enthalten.

11. C. Alphabetisierungsrate bei Erwachsenen, disaggregiert nach Geschlecht (und ggf. Sprache)
Die Hauptquelle für diesen Indikator besteht aus Daten, die von der Weltbank gesammelt wurden.

12. D. Anteil der von der Stromversorgung erfassten Bevölkerung
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist die Datenbank „Nachhaltige Energie für alle“ der Weltbank.

▶ Gleichheits-Indikatoren
13. A. GINI-Koeffizient
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der von der Weltbank erstellte Gini-Index.

14. B. Index der geschlechtsspezifischen Ungleichheit
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen erstellte Index der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern.

▶ Governance-Indikatoren
15. A. Weltweite Governance-Indikatoren
Die Hauptquelle für diesen Indikator sind die sechs aggregierten World Governance Indicators, die von der Weltbank entwickelt wurden.

16. B. Rechtsstaatlichkeits-Index
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der vom World Justice Project entwickelte Rechtsstaatlichkeitsindex.

17. C. Doing Business Index
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der von der Weltbank erstellte Doing-Business-Index.

▶ IKT-Entwicklungs-Indikatoren
18. A. IKT-Entwicklungsindex
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) erstellte IKT-Entwicklungsindex.
(Einige der in diesem Index enthaltenen Indikatoren sind in Kategorie A dieses Indikatorrahmens enthalten.)

19. B. Index der mobilen Konnektivität
Die Hauptquelle für diesen Indikator ist der von der GSMA Association erstellte Mobile Connectivity Index.
(Einige der in diesem Index enthaltenen Indikatoren sind in Kategorie A dieses Indikatorrahmens enthalten.)

20. C. Weltwirtschaftsforum Networked Readiness Index
Als Hauptquelle für diesen Indikator wird der, vom Weltwirtschaftsforum erstellte Network Readiness Index vorgeschlagen.
(Einige der in diesem Index enthaltenen Indikatoren sind in Kategorie A enthalten.)

21. D. UNCTAD-E-Commerce-Index
Die wichtigste für diesen Indikator vorgeschlagene Quelle ist der, von der UNCTAD erstellte B2C (business to consumer) E-Commerce-Index.

R - Rechte

A.1 Gibt es einen rechtlichen Rahmen für die Geltung und Durchsetzung der Menschenrechte, der mit internationalen und regionalen Vereinbarungen, Gesetzen und Standards sowie mit der Rechtsstaatlichkeit vereinbar ist?
▶ Indikatoren:
22. Bestehen eines verfassungsrechtlichen oder gesetzlichen Rahmens, einschließlich Kontrollverfahren, der mit internationalen und regionalen Vereinbarungen, Gesetzen und Standards im Bereich der Menschenrechte in Einklang steht, und Nachweis, dass dieser von der Regierung und anderen zuständigen Behörden respektiert und durchgesetzt wird.

A.2 Gibt es einen rechtlichen Rahmen, der anerkennt, dass die gleichen Rechte, die Menschen offline haben, auch online geschützt werden müssen?
▶ Indikatoren:
23. Beweise dafür, dass das Prinzip der Online-/Offline-Äquivalenz in Recht und Praxis akzeptiert und umgesetzt wird.

B.2 Sind Einschränkungen der Meinungsfreiheit eng definiert, transparent, und werden sie in Übereinstimmung mit internationalen Vereinbarungen, Gesetzen und Normen umgesetzt?
▶ Indikatoren:
24. Rechtliche Einschränkungen der Meinungsfreiheit, die mit internationalen und regionalen Vereinbarungen, Gesetzen und Standards in Einklang stehen, und Nachweise, dass diese von der Regierung und anderen zuständigen Behörden eingehalten werden.

B.4 Unter welchen Bedingungen macht das Gesetz Plattformen und andere Anbietende von Online-Diensten für Inhalte haftbar, die von den Benutzenden auf diesen veröffentlicht oder geteilt werden?
▶ Indikatoren:
25. Der rechtliche Rahmen für die Vermittlerhaftung und die Regulierung von Inhalten steht im Einklang mit internationalen und regionalen Vereinbarungen, Gesetzen und Standards sowie dem Nachweis der Verhältnismäßigkeit der Umsetzung.

C.2 Blockiert oder filtert die Regierung den Zugang zum Internet insgesamt oder zu bestimmten Online-Diensten, Anwendungen oder Websites, und aus welchen Gründen und mit welchem Grad an Transparenz wird dies ausgeübt?
▶ Indikatoren:
26. Rechtlicher Rahmen für die Sperrung oder Filterung des Internetzugangs, einschließlich Transparenz- und Aufsichtsregelungen.
27. Beweise in Regierungs- und Gerichtsentscheidungen sowie aus anderen glaubwürdigen und maßgeblichen Quellen bezüglich der Sperrung oder Filterung des Zugangs.
28. Vorkommen, Art und Grundlage für Abschaltungen oder andere Einschränkungen der Internet-Konnektivität.
29. Anzahl und Trend der Zugangsbeschränkungen zu Inhalten, der Zurücknahme von Domänennamen und anderer Interventionen in den letzten drei Jahren.

C.4 Werden Einzelpersonen, Medienschaffende oder andere Online-/Medienschaffende willkürlich festgenommen, strafrechtlich verfolgt oder eingeschüchtert, weil sie online auf Informationen zugreifen?
▶ Indikatoren:
30. Umfang und Art der gesetzlichen Bestimmungen und der Praxis.
31. Anzahl willkürlicher Festnahmen und Strafverfolgungen wegen des Zugangs zu Inhalten, die unter internationalen Vereinbarungen über die Umstände und Kriterien für zulässige Beschränkungen nicht unrechtmäßig sind.

D.2 Können sich Nichtregierungsorganisationen frei online organisieren?
▶ Indikatoren:
32. Nachweis einer Online-Organisation und keine unzulässige Einmischung in eine solche Organisation.

D.3 Gibt es Regierungsrichtlinien für E-Government und/oder E-Partizipation, die die Teilnahme an Regierungs- und öffentlichen Prozessen fördern?
▶ Indikatoren:
33. Vorhandensein von Regierungspolitiken für E-Government und E-Partizipation, einschließlich der Nutzung des Internets für öffentliche Konsultationen.
34. Werte/Rankings im Index der E-Partizipation der UNDESA.

E.2 Ist der Schutz personenbezogener Daten gegenüber Regierungen, Unternehmen und anderen Organisationen gesetzlich garantiert und in der Praxis durchgesetzt, einschließlich des Rechts auf Zugang zu den vorhandenen Informationen und auf Rechtsbehelfe?
▶ Indikatoren:
35. Rechtlicher Rahmen für den Datenschutz, einschließlich Überwachungsmechanismen und Rechtsbehelfe, und Nachweis, dass er von der Regierung und anderen zuständigen Behörden respektiert und durchgesetzt wird.
36. Rechtsrahmen für die kommerzielle Nutzung personenbezogener Daten und die internationale Datenübertragung/Sicherheit, einschließlich Überwachungsmechanismen und Rechtsmittel.
37. Existenz und Befugnisse einer unabhängigen Datenschutzbehörde oder einer ähnlichen Einrichtung.

E.3 Sind die Befugnisse der Strafverfolgungs- und anderer Behörden für das rechtmäßige Abfangen von Daten von Benutzenden notwendig, verhältnismäßig und auf Umstände beschränkt, die mit internationalen und regionalen Vereinbarungen, Gesetzen und Normen vereinbar sind?
▶ Indikatoren:
38. Rechtsrahmen für das rechtmäßige Abfangen von Daten, einschließlich unabhängiger Aufsicht und Transparenz, sowie Nachweise für die Umsetzung durch die Regierung und andere zuständige Behörden.

F.1 Bezieht die Regierungspolitik das Internet in Strategien ein, die sich mit Beschäftigung, Gesundheit und Bildung befassen, unter besonderer Berücksichtigung der Rechte des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (IPWSKR)?
▶ Indikatoren:
39. Belege für die Einbeziehung a) des Internets und b) der Achtung der IPWSK-Rechte in sektorspezifischen Strategien für Beschäftigung, Gesundheit und Bildung.
40. Belege für eine Analyse der Auswirkungen des Internets auf Beschäftigung, Gesundheit und Bildung durch die Regierung.

F.2 Sind die Bevölkerung und andere Einzelpersonen gleichermaßen in der Lage, das Internet zur Teilnahme an kulturellen Aktivitäten zu nutzen?
▶ Indikatoren:
41. Ausmaß und Art der Unterschiede beim Internetzugang und der Internetnutzung zwischen verschiedenen Gemeinschaften/Ethnien.
42. Existenz einer Regierungspolitik bezüglich des Kulturerbes online.
43. Verfassungsmäßige oder gesetzliche Garantie der Freiheit des künstlerischen Ausdrucks.

O - Offenheit

A.2 Erleichtert der rechtliche und ordnungspolitische Rahmen für Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die Innovation im Internet?
▶ Indikatoren:
44. Belege für die Eignung des rechtlichen und ordnungspolitischen Rahmens für die Gründung neuer Unternehmen und die Innovation durch Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
45. Wahrnehmung der Erfahrungen der Unternehmen mit dem ordnungspolitischen Umfeld für Unternehmen und IKT, einschließlich internetgestützter Unternehmen.

B.3 Fördert die Regierung die Vielfalt der Lizenzierungsoptionen für geistiges Eigentum, einschließlich freier und quelloffener Software (FOSS)?
▶ Indikatoren:
46. Regierungspolitik gegenüber FOSS und anderen Lizenzoptionen.
47. Umfang, in dem Software mit verschiedenen Lizenzoptionen in Behörden eingesetzt wird.

B.4 Fördert und verabschiedet die Regierung Standards, um Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Internet und zu E-Government-Diensten zu erleichtern?
▶ Indikatoren:
48. Politik und Praxis der Regierung zur Gewährleistung der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen.
49. Wahrnehmungen von Menschen mit Behinderungen in Bezug auf Politik und Praxis der Zugänglichkeit.

C.1 Gibt es eine unabhängige Regulierung der Kommunikationsmärkte, die in Übereinstimmung mit internationalen Normen und Standards erfolgt?
▶ Indikatoren:
50. Vorhandensein einer unabhängigen Regulierungsbehörde.
51. Belege für die Regulierungsleistung, einschließlich der Wahrnehmung der Qualität der Regulierung durch Kommunikationsunternehmen, Verbraucherverbände und andere Organisationen.

C.4 Gibt es einen ausreichend wirksamen Wettbewerb in Kommunikationszugangsnetzen, um die Interessen der Konsumierenden zu schützen?
▶ Indikatoren:
52. Anzahl der stationären und mobilen Breitbandanbietenden.
53. Marktanteile der stationären und mobilen Breitbandanbietenden.

D.4 Fördert die Regierung die Nutzung offener Bildungsressourcen (OER) und erleichtert den offenen Zugang zu akademischen und wissenschaftlichen Ressourcen?
▶ Indikatoren:
54. Bildungspolitischer Rahmen bezüglich OER.
55. Regelungen für den Zugang zu akademischen und wissenschaftlichen Ressourcen für Hochschuleinrichtungen und Studierende.

D.5 Verlangt die Regierung von Anbietenden von Internetdiensten, den Netzverkehr transparent, unparteiisch und neutral zu verwalten, ohne bestimmte Arten von Inhalten oder Inhalte aus bestimmten Quellen zu diskriminieren?
▶ Indikatoren:
56. Regulierungsvereinbarungen und -praxis bezüglich Netzneutralität und Wettbewerb für Online und Netzdienste.

E.1 Wurden Gesetze erlassen, die einen offenen Zugang zu öffentlichen und öffentlich finanzierten Daten mit angemessenem Schutz der Privatsphäre vorschreiben, und werden diese Gesetze umgesetzt?
▶ Indikatoren:
57. Vorhandensein eines rechtlichen Rahmens für den Zugang zu offenen Daten, der mit internationalen Normen und Anforderungen an den Schutz der Privatsphäre in Einklang steht.
58. Belege dafür, inwieweit offene Datenquellen online verfügbar sind und genutzt werden.

E.2 Verfügen Regierungsabteilungen und lokale Regierungsbehörden über Websites, die in allen offiziellen Sprachen und mit allen gängigen Browsern verfügbar sind?
▶ Indikatoren:
59. Regierungspolitik zur Gewährleistung der Bereitstellung von Websites in geeigneter Sprache und mit geeignetem Browser-Zugang sowie Nachweise über die effektive Umsetzung.
60. Anteil der Regierungsdienste mit Websites (Wert/Ranking im Index der Online-Dienste der UNDESA).

A - Zugang

A.1 Werden statistische Informationen über Zugang und Nutzung des Internets regelmäßig von den nationalen statistischen Systemen und/oder anderen zuständigen Behörden auf systematischer Basis gesammelt?
▶ Indikatoren:
61. Vorkehrungen für die Erhebung aggregierter und disaggregierter statistischer Informationen aus verschiedenen Quellen, einschließlich der Einbeziehung relevanter Fragen in Haushaltserhebungen.
62. Verfügbarkeit von unabhängigen Haushaltsbefragungen und anderen Nachweisen über den aggregierten Internetzugang und die Internetnutzung.

A.4 Verfügt die Regierung über eine Politik und ein Programm zur Umsetzung des universellen Zugangs zu zuverlässigem, erschwinglichem Breitband, und wird dies effektiv umgesetzt?
▶ Indikatoren:
63. Verabschiedung einer Strategie für den universellen Zugang und Nachweis eines wirksamen Einsatzes der Ressourcen.
64. Statistischer Nachweis der Fortschritte auf dem Weg zum universellen Zugang, aggregiert und disaggregiert unter besonderer Berücksichtigung z.B. von Geschlecht, Alter, Wohnort, ethnischer Zugehörigkeit und Behinderung.

B.1 Welcher Anteil der Bevölkerung nutzt das Internet, mit welcher Häufigkeit, und wächst dieser Anteil?
▶ Indikatoren:
65. Anteil der Personen, die jemals Zugang zum Internet hatten, aggregiert und disaggregiert.
66. Anteil der Haushalte mit Internetzugang.
67. Anzahl der Internetnutzenden pro hundert Personen, aggregiert und disaggregiert, nach Nutzungshäufigkeit.
68. Anzahl der sozialen Medien (soziale Netzwerke, Mikroblogs, Messaging, nutzendengeneriertes Videostreaming) Nutzenden pro hundert Personen, aggregiert und disaggregiert.
69. Anzahl der Besuche von Social-Media-Websites (wie oben definiert) pro hundert Personen.

B.3 Welcher Anteil der Bevölkerung abonniert Kommunikations-/Breitbanddienste, und nimmt dieser Anteil zu?
▶ Indikatoren:
70. Prozentualer Anteil der Personen, die ein Mobiltelefon besitzen, aggregiert und disaggregiert.
71. Anzahl der stationären Breitbandabonnements pro hundert Personen, aggregiert und disaggregiert.
72. Anzahl der einzelnen aktiven mobilen Breitband-Abonnierenden pro hundert Personen, nach Bandbreite, aggregiert und disaggregiert.

B.4 Welche Zugangsbarrieren werden von Nutzenden und Nicht-Nutzenden des Internets identifiziert?
▶ Indikatoren:
73. Wahrnehmungen (von Nutzenden und Nicht-Nutzenden) von Barrieren für ihren Internetzugang und ihre Internetnutzung, aggregiert und disaggregiert, aus Haushaltsbefragungen und/oder anderen Quellen.

C.1 Sind Mobiltelefone mit Internet-Anschlussmöglichkeit für alle Bevölkerungsgruppen erschwinglich?
▶ Indikatoren:
74. Kosten für a) Mobiltelefone der Einstiegsklasse und b) Smartphones in Prozent des monatlichen BNE pro Kopf.
75. Wahrnehmung der Erschwinglichkeit durch Nutzende und Nicht-Nutzende, aggregiert und disaggregiert.

C.2 Sind der Zugang und die Nutzung von Breitband für alle Bevölkerungsgruppen erschwinglich?
▶ Indikatoren:
76. Monatliche Kosten für einen stationären Breitbandanschluss der Einstiegsklasse und die Nutzung als Prozentsatz des monatlichen BNE pro Kopf.
77. Monatliche Kosten für eine mobile Breitbandverbindung der Einstiegsklasse und deren Nutzung in Prozent des monatlichen BNE pro Kopf.
78. Verfügbarkeit oder Nichtverfügbarkeit eines Nulltarif- oder kostengünstigen Zugangs.

D.1 Gibt es signifikante Unterschiede beim Breitbandzugang und der Breitbandnutzung zwischen Regionen sowie zwischen städtischen und ländlichen Gebieten?
▶ Indikatoren:
79. Geografische Abdeckung von Breitbandnetzen in städtischen und ländlichen Gebieten, nach Bandbreitenniveau.
80. Anzahl der mobilen Breitbandabonnierenden und der Internetnutzenden, aggregiert und wenn möglich aufgeschlüsselt nach städtischen und ländlichen Gebieten und in verschiedenen Regionen.

D.5 Nutzen Erwachsene in allen Altersgruppen das Internet in gleichem Maße?
▶ Indikatoren:
81. Anteil der Erwachsenen in verschiedenen Altersgruppen, die das Internet nutzen, sowie Häufigkeit und Art der Nutzung, einschließlich einer Aufschlüsselung nach Geschlecht.
82. Wahrnehmung der Barrieren für den Internetzugang und die Internetnutzung sowie des Wertes des Internetzugangs und der Internetnutzung für Nutzende (sofern verfügbar), aufgeschlüsselt nach Alter und Geschlecht.

E.1 Wie viele Internet-Domains und Server gibt es im Land?
▶ Indikatoren:
83. Anzahl der registrierten Domains (einschließlich ccTLDs. gTLDs und IDNccTLDs) pro tausend Personen und, soweit verfügbar, Trend
84. Anzahl der sicheren Webserver pro Million Personen und Trend, soweit verfügbar.

E.4 Gibt es ein beträchtliches und wachsendes Volumen von Internet-Inhalten in verschiedenen lokalen und indigenen Sprachen, einschließlich lokal erzeugter Inhalte?
▶ Indikatoren:
85. Anteil der Bevölkerung, deren Hauptsprache und Schrift auf führenden Online-Diensten verfügbar sind.
86. Verfügbarkeit von Inhalten auf Regierungs-Websites in allen Sprachen mit bedeutenden Nutzendengruppen innerhalb der Bevölkerung.

F.1 Enthalten die Lehrpläne von Schulen und Hochschulen eine Ausbildung in IKT sowie Medien- und Informationskompetenz, die auf eine effektive und sichere Nutzung ausgerichtet ist, und werden diese Lehrpläne in der Praxis umgesetzt?
▶ Indikatoren:
87. Politik in Bezug auf Schullehrpläne, einschließlich Medien- und Informationskompetenz, interkultureller Dialog und Ausbildung in IKT-Fertigkeiten.
88. Nachweis geeigneter Bildungscurricula auf Primar-, Sekundar- und Tertiärstufe.
89. Anteil der Lehrkräfte in Primar- und Sekundarschulen mit einer Ausbildung in IKT oder der Nutzung von IKT im Unterricht.
90. Anteil der Schulen mit Internetzugang.
91. Anteil der Lernenden, die in der Schule Zugang zum Internet haben.
F.3 Welcher Anteil der Bevölkerung und der Arbeitskräfte ist im Umgang mit IKT qualifiziert?
▶ Indikatoren:
92. Anteil der Internetnutzenden mit besonderen Internetkenntnissen, nach Art der Qualifikation (Grundkenntnisse, mittlere und fortgeschrittene Kenntnisse), aggregiert und disaggregiert.
93. Anteil der Arbeitskräfte, die IKT am Arbeitsplatz nutzen, nach Art der Qualifikation (Grundqualifikation, mittlere Qualifikation, fortgeschrittene Qualifikation), aggregiert und disaggregiert.
94. Anteil der Studierenden des Tertiärbereichs, die an MINT- und IKT-Kursen teilgenommen haben,aufgeschlüsselt nach Geschlecht, im Vergleich zu den globalen Durchschnittswerten.

M - Multistakeholder-Beteiligung

A.1 Gibt es einen allgemeinen politischen, rechtlichen und ordnungspolitischen Rahmen für die Entwicklung des Internets und die Politikgestaltung, der mit internationalen Normen im Einklang steht?
▶ Indikatoren:
95. Vorhandensein eines Gesamtrahmens, der mit den einschlägigen internationalen Normen in Einklang steht.
96. Vorhandensein rechtlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen, die elektronischen Handel, digitale Signaturen, Cybersicherheit, Datenschutz und Konsumierendenschutz ermöglichen.

B.2 Bezieht die Regierung andere Interessengruppen aktiv in die Entwicklung nationaler Internet-Richtlinien und -Gesetze ein?
▶ Indikatoren:
97. Vorhandensein von Vorkehrungen für die Konsultation und Beteiligung mehrerer Interessengruppen an nationalen Institutionen und Prozessen der Politikgestaltung, die sich mit der Entwicklung und Nutzung des Internet befassen.
98. Anzahl der aktiv teilnehmenden nichtstaatlichen Stakeholder, nach Stakeholdergruppe, aufgeschlüsselt nach Geschlecht.

B.3 Gibt es ein nationales Internet Governance Forum und/oder ein anderes Multi-Stakeholder-Forum, das allen Stakeholdern offensteht und an dem verschiedene Stakeholder-Gruppen aktiv teilnehmen?
▶ Indikatoren:
99. Vorhandensein eines nationalen IGF und/oder eines anderen Multi-Stakeholder-Forums, das sich mit der Internet-Verwaltung befasst.
100. Beteiligungsdaten für nationale IGF oder andere Foren, aggregiert und disaggregiert nach Geschlecht und Stakeholdergruppe, unter besonderer Berücksichtigung der Beteiligung ausgewählter Gruppen (z.B. Bildungsministerien, KMU, NGOs, die sich mit Kindern befassen, Gewerkschaften), einschließlich Vorkehrungen für die Fernteilnahme.

C.2 Nehmen die Regierung und andere Interessensvertretungen aus dem Land aktiv an wichtigen internationalen Foren teil, die sich mit IKT und dem Internet befassen?
▶ Indikatoren:
101. Anzahl der Teilnehmenden aus verschiedenen Stakeholder-Gruppen, die an globalen und regionalen IGFs teilnehmen, pro Million Personen, aggregiert und disaggregiert nach Stakeholder-Gruppe und Geschlecht.
102. Teilnahme nichtstaatlicher Akteure an offiziellen Delegationen der ITU, aggregiert und aufgeschlüsselt nach Interessengruppen und Geschlecht.

C.3 Beteiligen sich die Regierung und andere Beteiligte aktiv an der ICANN?
▶ Indikatoren:
103. Mitgliedschaft und aktive Beteiligung im ICANN-Beratungsausschuss für Regierungsangelegenheiten (GAC).
104. Mitgliedschaft in und aktive Teilnahme an ICANN-Wahlkreisen, Arbeitsgruppen und anderen Foren.

X - Querschnittsindikatoren

A.1 Werden die Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in den nationalen Strategien und Richtlinien für die Entwicklung des Internets ausdrücklich berücksichtigt und wirksam überwacht?
▶ Indikatoren:
105. Die nationalen Strategien berücksichtigen ausdrücklich a) die Bedürfnisse von Frauen im Zusammenhang mit dem Internet und b) das Potenzial des Internets zur Unterstützung der Selbstbestimmung von Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter.
106. Anzahl von Frauen und Männern in Führungspositionen in der Regierung, die sich mit IKT/Internet befassen.
107. Umfang der Disaggregation der verfügbaren Daten über IKT-Zugang und -Nutzung nach Geschlecht.
108. Vorhandensein nationaler Mechanismen zur Überwachung der Einbeziehung von Frauen in Strategien für den Internetzugang und die Internetnutzung.

A.2 Gibt es eine digitale Kluft zwischen den Geschlechtern beim Internetzugang und bei der Internetnutzung, und wenn ja, wächst, stabilisiert oder verringert sich diese Kluft zwischen den Geschlechtern?
▶ Indikatoren:
109. Anteil der Personen, die das Internet nutzen, aufgeschlüsselt nach Geschlecht, im Vergleich zu den geschlechtsspezifischen Unterschieden bei Einkommen und Bildungsniveau.
110. Anteile erwachsener Frauen und Männer mit mobilen Breitbandabonnements, aufgeschlüsselt nach Geschlecht, im Vergleich zu den geschlechtsspezifischen Unterschieden bei Einkommen
und Bildungsniveau.
111. Erhebungsdaten zum Internet-Bewusstsein und zu Mustern der Internet-Nutzung, disaggregiert nach Geschlecht.
112. Wahrnehmung der Barrieren für den Zugang zum Internet und dessen Nutzung sowie des Wertes des Internetzugangs und der Internetnutzung, aufgeschlüsselt nach Geschlecht.

A.5 Schützen das Gesetz, die Strafverfolgung und die Gerichtsverfahren Frauen und Mädchen vor geschlechtsspezifischer Belästigung und Gewalt im Internet?
▶ Indikatoren:
113. Vorhandensein eines einschlägigen Rechtsrahmens und von Gerichtsverfahren.
114. Inzidenz von geschlechtsspezifischer Belästigung und Gewalt im Internet, die Frauen und Mädchen erfahren.
115. Belege für Maßnahmen der Regierung, der Strafverfolgung und der Justiz zum Schutz von Frauen vor geschlechtsspezifischer Belästigung und Gewalt im Internet.
116. Vorhandensein von Online-Diensten, die Frauen vor geschlechtsspezifischer Online-Belästigung schützen oder die Betroffene unterstützen sollen.

B.3 Wie nehmen Kinder das Internet wahr, und wie nutzen sie es?
▶ Indikatoren:
117. Aus Umfragen abgeleitete Wahrnehmungen des Internets bei Kindern, einschließlich Nutzungsbarrieren, Nutzungswert und Nutzungsängste, aggregiert und disaggregiert.
118. Daten über die Nutzung des Internet durch Kinder, aggregiert und disaggregiert, im Vergleich zu anderen Altersgruppen (z.B. Daten über Ort, Häufigkeit und Art der Nutzung).

B.4 Gibt es einen rechtlichen und politischen Rahmen zur Förderung und zum Schutz
der Interessen von Kindern im Internet, und wird dieser wirksam umgesetzt?
▶ Indikatoren:
119. Vorhandensein eines politischen Rahmens und rechtlicher Schutzmaßnahmen, die mit der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) vereinbar sind, und Nachweis, dass diese von der Regierung und anderen zuständigen Behörden umgesetzt werden.

C.1 Beziehen nationale und sektorale Entwicklungspolitiken und -strategien für nachhaltige Entwicklung IKT, Breitband und das Internet wirksam ein?
▶ Indikatoren:
120. Vorhandensein einer neueren, umfassenden Politik für die Entwicklung der IKT, des Breitbands und des Internets, die auch Überlegungen zu den voraussichtlichen künftigen Entwicklungen in diesen Bereichen einschließt.

C.7 Welcher Anteil der Unternehmen, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen, nutzt das Internet und den elektronischen Handel?
▶ Indikatoren:
121. Anteil der KMU, die das Internet nutzen, nach Art des Zugangs.
122. Wahrnehmung des Wertes der Internetnutzung durch KMU.

D.1 Gibt es eine nationale Cybersicherheitsstrategie, die sich an den internationalen Menschenrechtsstandards orientiert, einschließlich eines nationalen Computer-Notfallreaktionsteams (CERT) oder einer gleichwertigen Einrichtung?
▶ Indikatoren:
123. Vorhandensein einer Cybersicherheitsstrategie mit Beteiligung mehrerer Interessengruppen, die mit internationalen Rechten und Normen im Einklang steht.
124. Einrichtung eines nationalen CERT oder eines gleichwertigen Systems und Nachweis über dessen Wirksamkeit.

D.4 Gab es in den letzten drei Jahren erhebliche Verstöße gegen die Cybersicherheit im Land?
▶ Indikatoren:
125. Häufigkeit und Art der gemeldeten Verstöße sowie Anzahl der betroffenen Einzelpersonen und Unternehmen.
126. Wahrnehmung der Internetsicherheit bei Nutzenden, Unternehmen und anderen Interessengruppen.
127. Daten zu Phishing, Spam und Bots in Domänen auf nationaler Ebene.

E.3 Wie nehmen Einzelpersonen die Vorteile, Risiken und Auswirkungen des Internets innerhalb des Landes wahr?
▶ Indikatoren:
128. Wahrnehmungen von Nutzen, Risiken und Auswirkungen des Internets, abgeleitet aus Haushalts- oder Meinungsumfragen, aufgeschlüsselt nach Geschlecht.

E.4 Geben Internetnutzende an, dass sie von anderen Internetnutzenden in erheblichem Maße belästigt oder missbraucht werden, was sie davon abhält, das Internet in vollem Umfang zu nutzen?
▶ Indikatoren:
129. Verfügbarkeit von Meldemechanismen für Online-Belästigung oder -Missbrauch, einschließlich Meldevorkehrungen von Online-Diensteanbietenden.
130. Daten über das Ausmaß, in dem Internetnutzende Belästigung oder Missbrauch melden, unter besonderer Berücksichtigung bestimmter demographischer und sozialer Gruppen (einschließlich Frauen, ethnischer und anderer Minderheiten sowie Menschen, die sich für die Rechte der Bevölkerung einsetzen).